Entwicklungen und Trends

bei den Absatzkanälen im Einzelhandel

Der Einzelhandel ist als drittgrößter Wirtschaftszweig in Deutschland für beides ein wichtiger Partner: 50 Millionen Kunden schenken dem Handel täglich ihr Vertrauen. Drei Millionen Mitarbeiter stehen für jeden zwölften Arbeitsplatz und mit 150.000 jungen Leuten ist der Einzelhandel in mehr als 30 Berufen einer der begehrtesten Ausbilder. Das Rückgrat dieser Größen bildet nach wie vor der inhabergeführte Fach-Einzelhandel.

Der Einzelhandel unterliegt in den letzten Jahren sehr vielen Veränderungen und ganz massiv im Bereich des Verkaufs und der Absatzkanäle: Die Digitalisierung wirkt mittlerweile bis in den letzten Winkel der Wertschöpfungskette. Es entstehen neue Absatzformen, neue Marketingkanäle, neue Bezahlverfahren, neue Lieferkonzepte, neue Warenflüsse und eine neue Umsatzverteilung. Die Digitalisierung verändert den Einzelhandel und deren Standorte, deren Innenstädte, in den der Einzelhandel nach wie vor am meisten zu Hause ist. Der Einzelhandel ist gefordert, die On- und Offline-Welten zusammen zu führen und für sich zu nutzen zu machen: Kunden, für die die Geschäfte Vielfalt und Attraktivität bieten, dies vor Ort und jederzeit verfügbar.

Wir alle suchen als Kunden weiterhin menschliche Kommunikation, reale Einkaufs-Erlebnisse, Gespräche, Anteilnahme und ein echtes Eingehen auf unsere Wünsche. Dies ist das, was der Onlinehandel nicht schaffen wird. Ein noch so raffinierter Algorithmus wird niemals das Menschliche ersetzen. Und das ist genau die Stärke des inhabergeführten Einzelhändlers bei uns „um die Ecke“ in der Stadt. Es ist aber auch so, dass wir uns gerne vorab über sein Angebot informieren wollen und schauen schnell „mal“ im Internet nachschauen. Wer dort gefunden wird, wer dort als Einzelhändler kompetent und modern „rüber“ kommt, der hat schon entscheidende Plus-Punkte für den Besuch eines interessierten und kaufbereiten Neu-Kunden gewonnen.

„Das 19. Jahrhundert brachte elektrischen Strom in jede Ecke unseres Daseins. Das 21. Jahrhundert wird Informationen in Internetform überall hinbringen.“ Brenner/Lux, 2000

 

Der Einzelhandel wird das Internet als sein digitales Schaufenster verstehen müssen. Dieses digitale Schaufenster trägt jeder Interessent und Kunden meist rund um die Uhr mit sich: Sein Smartphone. Es gibt in Deutschland über 49 Millionen (Stand April 2016, Statista) Smartphone-Nutzer.

Bereits in der Bevölkerungsgruppe der 16- bis 18-Jährigen haben 9 von 10 Jugendlichen ein eigenes Smartphone. Bei der modeaffinen und wirtschaftlich potentesten Altersgruppe von 18 bis 44 Jahren sind die meisten Smartphone Nutzer anzutreffen. Neben dem Smartphone kommen als digitales Fenster die iPads, Notebooks, PCs und internetfähigen TVs als Geräte hinzu.

Angesteuert über die unterschiedlichsten Apps und Social-Media-Kanäle kann jeder Kunde zu jeder Uhrzeit durch das digitale Schaufenster direkt und zum Teil auch personalisiert erreicht werden. Für den einzelnen Händler wird es immer wichtiger, alle Informations- sprich Marketingplattformen sowie alle Vertriebswege zu nutzen.

 

Jeder dieser Social-Media-Kanäle spricht eine andere Zielgruppe hinsichtlich Alter, Geschlecht, Sozialstatus, Bildungsschicht und Einkommenspotential an. Daher ist es sehr wichtig, sich in diesen Besonderheiten und technischen Eigenheiten der zahlreichen Kanäle auszukennen. Für einen Laien oder nicht Zugehörigen der einzelnen Zielgruppe ist dies kaum machbar. Daher unterlässt es der inhabergeführte Einzelhandel aus Unwissenheit dieses Medium zu nutzen und verliert zunehmend immer mehr Kunden und mögliche Neu-Kunden. Oder der Händler hat erste Gehversuche gemacht und ist mit dem Ergebnis, aus Unwissenheit über das richtige Vorgehen, unzufrieden und zieht sich wieder zurück bzw. pflegt und passt seine Social-Media-Kanäle nicht den aktuellen Standards an.

Ob „gar nicht“ oder „halbherzig“ – alle Einzelhändler, insbesondere im Modebereich, sind auf das Halten Ihrer Kundschaft und Hinzugewinnen von neuen Kunden angewiesen und werden sich dem neuen Medium „Digitales-Schaufenster“ stellen müssen. 

„Das Internet ist wie eine Welle: Entweder man lernt, auf ihr zu schwimmen, oder man geht unter.“

Bill Gates

 

Der heutige Kunde will sich im Vorfeld eines Kaufes oftmals über das Angebot und die Preise informieren. Der heutige Kunde ist bequemer geworden und läuft nicht mehr von Laden zu Laden, um Angebot und Preis zu vergleichen. Des Weiteren möchte der Kunde im Vorfeld seines Kaufes inspiriert werden. Er möchte schon im Vorfeld „Spaß“ am Kauf haben. Im Modebereich wird im Einzelhandel nicht das austauschbare, immer wieder ähnlich aussehende, billige verarbeitete Textil gesucht, denn dies kann er bei den großen Ketten von Textilhändlern oder bei seinem Kaffeehändler oder Discounter auch kaufen. Der Kunde sucht nach außergewöhnliche, einzigartige Textilien, die nicht jeder trägt. Er möchte sich hierdurch bewusst von der Masse, von seinem Umfeld abheben.

Der Einzelhandel kann durch sein Digitales-Schaufenster gezielt mit solch einem Warenangebot auf sich aufmerksam machen. Der Händler kann ganz gezielt in seiner Region potentielle Kunden durch Social-Media-Advertising (schalten von Anzeigen im Internet) auf sich, sein Warenangebot, Besonderheiten und Events aufmerksam machen. Sollte der Händler zusätzlich noch einen Online-Shop haben, kann er auch überregional auf sein besonderes Angebot aufmerksam machen und so neue Kunden ansprechen, die vielleicht auch bei nächster Gelegenheit ihn vor Ort zum Einkauf besuchen werden. Diese Strategie verfolgen wir bei PiNK BELLA ultima moda und verzeichnen genau auch diese Erfolge, dass wir Kunden außerhalb unseres Umfeldes zum Einkauf direkt im Laden durch unser Online-Angebot und digitale Schaufenster (Facebook, Instagram, Snapchat, WhatsApp, Webpage, Online-Shop) ansprechen.

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